Treibhausgase aus Wiederkäuern

Die Viehzucht mit Wiederkäuern erzeugt einen erheblichen Teil der anthropogenen Treibhausgasemissionen und trägt hierdurch zum Klimawandel bei. Wiederkäuer wie Rinder, Schafe, Ziegen und Büffel produzieren Fleisch und Milch durch enterische Fermentation – ein Verdauungsprozess, bei dem Mikroben die Nahrung im Verdauungstrakt oder Pansen zersetzen und fermentieren. Bei diesem Prozess entsteht Methan, welches durch Aufstoßen freigesetzt wird.

Die Menge des erzeugten Methans steht in direktem Zusammenhang mit der Art sowie der Menge des verzehrten Futters, wie auch weiteren Faktoren wie Tiergröße, Wachstumsrate, Produktionsniveau und Umgebungstemperatur. Der Methanverlust von Wiederkäuern stellt zudem einen Verlust an Nahrungsenergie dar, so dass Initiativen zur Verringerung der Emissionen auch eine Möglichkeit zur Verbesserung der Effizienz der Viehzucht darstellen.

Tragbare Gasanalysatoren zur Messung von Treibhausgasen

Unsere tragbaren Gasmet FTIR-Analysatoren, wie der GT5000 Terra, sind ein leistungsstarkes Werkzeug für Forscher*innen, die sich für die von Wiederkäuern produzierten Gase interessieren. Echte Multikomponentenfähigkeit stellt sicher, dass alle für Sie relevanten Gase gemessen werden können. Die Analysatoren sind auch für den Feldeinsatz konzipiert und ermöglichen auch unter schwierigen Bedingungen Messungen vor Ort, ohne dass die Qualität der Analyse hiervon beeinträchtigt würde. Die daraus resultierenden Ergebnisse sind online abrufbar.

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Fallstudie: Die Verfütterung von Weide an Wiederkäuer könnte die Emission von Treibhausgasen und Ammoniak verringern

Das GWCT-Allerton-Projekt hat kürzlich in Zusammenarbeit mit der Universität Nottingham Experimente durchgeführt. Die Forschungsarbeiten bauen auf ähnlichen Untersuchungen der Universität auf, bei denen die Verfügbarkeit von ernährungsphysiologisch wichtigen Mineralien aus beweideten Grasnarben und Baumblättern sowie deren Aufnahme durch abgesetzte Lämmer untersucht wurde.

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