Zusammen mit der Spülung und ordnungsgemäßen Belüftung spielt die Überwachung von Anästhesiegasemissionen eine entscheidende Rolle bei der Verhinderung schwerwiegender gesundheitlicher Folgen für Beschäftigte in Operationssälen, zahnärztlichen Einrichtungen und Tierarztpraxen.

Exposition am Arbeitsplatz gegenüber Anästhesiegasemissionen

Schätzungen zufolge sind allein in den USA mehr als 200.000 (1) Angehörige der Gesundheitsberufe potenziell der Emission von Narkosegasen ausgesetzt und könnten daher berufsbedingt erkranken.

Anästhesiegase gelangen über verschiedene Wege in die Arbeitsumgebung:

  • Durch undichte Stellen an Teilen des Anästhesiegeräts, z. B. an Ventilen, defekten Gummi- und Kunststoffrohren, Schläuchen, Ventilatorbälgen usw.
  • Durch schlecht sitzende Gesichtsmasken
  • Durch Ausatmung (in Aufwachräumen)

Kategorien der am häufigsten verwendeten Narkosemitteln

  1. Distickstoffoxid. Erstmals 1844 eingeführt und immer noch in Gebrauch.
  2. Halogenierte Mittel. Sie wurden in den 1950er Jahren entwickelt, um die bis dahin verwendeten brennbaren und explosiven Stoffe zu ersetzen. Die meisten der heute verwendeten Anästhesiegase gehören zu dieser Kategorie, wie z. B.
    Halothan (Fluothane®)
    Enfluran (Ethrane®)
    Isofluran (Forane®)
    Desfluran (Suprane®)
    Sevofluran (Ultane®)

In verschiedenen Studien wurde ein positiver Zusammenhang zwischen der Exposition gegenüber Anästhetika und Reproduktionsproblemen bei Frauen und Entwicklungsstörungen bei ihren Nachkommen sowie verschiedenen anderen kurz- und langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen festgestellt (2). Darüber hinaus können übermäßige Narkosegase das Personal bei anspruchsvollen Aufgaben, wie z. B. bei medizinischen Operationen, negativ beeinflussen.

Aufgrund der potenziellen Gefahren, die von der Exposition gegenüber Narkosegasen ausgehen, müssen sich Klinikerinnen und Kliniker mit diesem Thema befassen.  Zusammen mit der Spülung und effektiven Belüftungssystemen ist die Luftüberwachung eines der grundlegenden Instrumente zur Minimierung der Exposition der Belegschaft gegenüber Anästhesiemitteln.

Probleme mit Zertifikaten – Unsicherheit und wochenlange Wartezeiten

Derzeit sehen sich viele Krankenhäuser, Zahnkliniken und Tierärztpraxen Unsicherheiten und langen Wartezeiten bei der Anästhesiegasüberwachung konfrontiert. Im Rahmen von Lösungsansätzen wie Zertifikaten für die Narkosegasemission werden Proben gesammelt, die dann für die Ergebnisse an ein Labor oder ein separates Analysegerät geschickt werden müssen. Übliche Wartezeiten zwischen Probenahme und Erhalt der Ergebnisse können zwei Wochen oder länger betragen.

Bei solch langen Wartezeiten ist es praktisch unmöglich, die Quelle zu ermitteln, durch die die Anästhesiegase in die Arbeitsumgebung gelangt sind. Das schwache Situationsbewusstsein, das durch lange Rückkopplungsschleifen bei der Überwachung von Emissionen von Narkosegasen verursacht wird, erschwert auch die Suche nach Kausalitäten und die Verbesserung von Prozessen. Situationen, in denen die Belastung durch Anästhesiegasemissionen das medizinische Personal bei anspruchsvollen Einsätzen beeinträchtigt, können nur in den Griff bekommen werden, wenn die Ergebnisse der Luftüberwachung in Echtzeit zur Verfügung stehen.

Schnelle und tragbare Messungen

Der Einsatz von tragbaren Direktmessgeräten bei der Emissionsüberwachung bringt viele Vorteile mit sich. Die Möglichkeit, alle häufig verwendeten Anästhesiegasemissionen gleichzeitig zu messen, verringert die Risiken in Gesundheitseinrichtungen mit mehreren Operationssälen. Da keine zeitaufwändige separate Probenahme und Probenaufbereitung erforderlich ist, können die Messungen wesentlich schneller durchgeführt werden. Dies ermöglicht umfassendere Untersuchungen der Luftqualität, da wesentlich mehr Proben gesammelt und gemessen werden können. Die Vermeidung separater Probenahmen ist auch kosteneffizient, da keine weiteren Verbrauchsmaterialien für den Probenahmeprozess benötigt werden. Unser Gasmet GT5000 Terra-Gasanalysator bietet eine ideale Lösung, da er die Luftqualität vor Ort messen kann, ohne dass die Qualität der Analyse beeinträchtigt werden würde.

Unser GT5000 Terra – die marktführende Lösung zur Überwachung von Anästhesiegasabfällen

Unser GT5000 Terra ist eine bewährte Lösung für die Überwachung von Anästhesiegasemissionen. Er liefert genaue und sofortige Ergebnisse für alle häufig verwendeten Gase (s. oben), wodurch er die Lecksuche und die Prozessverbesserung für die ihn anwendende Person ermöglicht. Unser GT5000 ist mit der FTIR-Technologie ausgestattet.

Unser GT5000 kann vollständig kabellos betrieben werden, wodurch er leicht an die Orte mitgenommen werden kann, an denen er benötigt wird. Er hat ein robustes, spritzwasser- und staubgeschütztes Gehäuse, was ihn zu einer praktischen Lösung für verschiedenste anspruchsvolle Umgebungen macht.

Alle unsere Gasmet FTIR-Analysatoren werden mit der Calcmet-Software geliefert. Die Software sammelt, speichert und visualisiert die FTIR-Spektren des Probengases und analysiert die Konzentrationen der Gaskomponenten. Sie erhalten schnelle und genaue Ergebnisse in einem einfach zu bedienenden Paket.

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Das Photo zeigt den Multigas FTIR-Analysator GT5000 Terra mit Probenahmesonde und Bedienablet

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