System zur kontinuierlichen Quecksilber-Überwachung CMM

  • Eignungsgeprüft 0 bis 5 μg/m³, 0 bis 10 μg/m³, 0 bis 45 μg/m³…
  • Präzise, zuverlässig, zukunftssicher
  • Modular, servicefreundlich, geringe Wartungskosten

Gasmet™ CMM

Der Gasmet™ CMM Analysator (CMM steht für Continuous Mercury Monitoring) zur kontinuierlichen Quecksilber-Überwachung verfügt über ein QAL1 Zertifikat – TÜV als auch MCERTS – zur kontinuierlichen Quecksilber-Messung in heißen, feuchten und korrosiven Gasen mit dem weltweit

niedrigsten zertifizierten Messbereich von 0 bis 5 μg/m³.

Die derzeit diskutierten Grenzwerte für das Tages- und Jahres-Mittel der Quecksilber-Emissionen, die in naher Zukunft deutlich niedriger sein werden, steigern die Anforderungen an die Messgeräte enorm. Der GASMET™ CMM erfüllt diese Anforderungen schon jetzt. Und zwar nicht nur durch den niedrigsten zertifizierten Messbereich oder die niedrigste Nachweisgrenze, sondern allein durch das Messprinzip CVAF – die direkte Messung mit der Kaltdampf Atom-Fluoreszenz.

Die direkte Messung des Quecksilbergehaltes im Abgas erfolgt präzise, schnell und vollkommen querempfindlichkeitsfrei (z.B. keine SO2-Bandenüberlagerung) und erzeugt daher keine Signalverschleppungen, wie sie bei Messgeräten entstehen, die die Bandenüberlagerung durch SO2 messen und herausrechnen müssen. Die Einhaltung des Tages- und Jahresgrenzwertes wird zumindest durch das CVAF Messverfahren messtechnisch sichergestellt, was dem Betreiber die gewünschte Sicherheit gibt.

Da das CVAF Messprinzip auch die Verdünnung des Messgases erlaubt, sind beim Gasmet CMM mit einem typischen Verdünnungsverhältnis von 1:40 mit Stickstoff die Kondensatbildung ausgeschlossen. Die Gasmet Verdünnungssonde mit zweistufigem Filter-Rückspülsystem und Druckluftspeicher gewährleistet hohe Verfügbarkeit und geringen Wartungsbedarf auch bei anspruchsvollen Bedingungen, wie z.B. bei Messungen im Rohgas.

Zur Messung des Gesamt-Quecksilber-Gehaltes müssen alle Quecksilberverbindungen in elementares Quecksilber umgewandelt werden. Hierzu dient im CMM ein verbrauchsmittelfreier, rein thermischer Konverter, der keinerlei Alterung unterliegt.

Das System misst kontinuierlich und führt einmal täglich selbsttätig die Nullpunkt- und Referenzpunkteinstellung durch. Systemeinstellungen sind über das einfach zu bedienende Mercury Analyzer User Interface (MAUI) zugänglich.

 

System-Bestandteile

  • Gasmet™ Hg Analysator
    • Quecksilber-Analysator mit CVAF Messprinzip und rein thermischen Hg+,++ Konverter
    • 19“ Modul
  • Gasmet™ Prüfgas-Erzeuger
    • Prüfgaserzeugung zur Null- und Referenzpunkt
    • Linearitätsüberprüfung mit HgCl2-Lösung
    • 19“ Modul
  • Gasmet™ Probenahmesystem
    • Verdünnungssonde mit Ejektor-Funktion und Prüfgaseingang
      • komplett aus Edelstahl
      • mit beheiztem Entnahmerohr und Staub-Filter
      • medienberührende Teile glasbeschichtet
    • Druckluftvorratsbehälter mit 2-stufiger Rückspülung des Staubfilters
    • Probenahmeleitung (beheizt, 180 °C) mit
      • 2 PFA- Seelen für Mess- und Prüfgas
      • 2 PTFE-Seelen für Verdünnungsgas (N2) und Instrumentenluft
  • Gasmet™ MAUI System – Mercury Analyser User Interface System
    • Bedienung über Touschscreen,
    • Software mit vollautomatischer Analysen- und System-Steuerungsfunktion,
    • 4 Analog-Ausgangssignale,
      • z.B. für verschiedene Messbereiche
    • Relaiskontakte
      • System-Alarm
      • Wartungs-Anforderung
      • Wartung
      • Konzentrations-Alarm
      • Gültiger Messwert
  • Gasmet Stickstoffgenerator
    • Verdünnungsgaserzeugung (N2)

Merkmale

  • EN 15267 zertifiziert (MCERT und TÜV)
  • Kleinster eignungsgeprüfter Hg-Messbereich: 0…5 µg/m³
  • Kleinste bestätigte Nachweisgrenze von 0,02 µg/m³
  • Zukunftssicher im Hinblick auf künftig niedrigere Grenzwerte
  • Äußerst wartungsarm
  • Rein thermischer Konverter
  • Hohe jährliche Verfügbarkeit von 99%
  • Direkte Messung von Hg0, präzise und schnell
  • Messgasverdünnung mit Stickstoff 1:40
  • Keine Querempfindlichkeiten, z.B. gegenüber SO2 etc.
  • Geeignet für Hg-Messungen im Rohgas bis
    max. 2.000 mg/m³ Staubbeladung
  • Keine Kondensatbildung, keine Kondensatabscheidung erforderlich
  • Weltweiter technischer Support & Service

Technische Datenblätter