In Zementwerken umfasst das Rauchgas im Allgemeinen Kohlendioxid (CO2), Stickoxide (NOx), Schwefeldioxid (SO2), Quecksilber und Staub. Diese Emissionen entstammen prozessbedingt zum einen mehrheitlich aus dem eingesetzten Rohmaterial (z.B. SO2) und zum anderen mehrheitlich aus dem Brennstoff (z.B. CO2). Hinzu kommen noch andere Schadstoffkomponenten, z.B. HCl, HF usw., die durch den Einsatz von Sekundärbrennstoffen entstehen.

Bei der Überwachung dieser Emissionen, die prozessbedingt zum Teil nur in sehr geringen Konzentrationen vorliegen, kommt es auf eine zuverlässige und präzise Messung an, auch im Hinblick auf die Einhaltung der sehr niedrigen Jahresgrenzwerte.

Die CGA-Lösungen von Gasmet, und zwar das FTIR Mehrkomponenten-Analysensystem Gasmet™ CEMS IIef (CEMS steht für Continuous Emission Monitoring System) und das Gesamt-Quecksilbermesssystem Gasmet™ CMM (CMM steht für Continuous Mercury Monitoring System), werden diesem Anspruch in jeder Hinsicht gerecht und bieten dem Betreiber Sicherheit bei der Emissionsüberwachung und der Einhaltung der jeweiligen Grenzwerte.

Das Gasmet™ CEMS II ist speziell für die kontinuierliche und simultane Messung von bis zu 25 (50) gasförmiger Emissionskomponenten entwickelt worden. Eine typische FTIR-Anwendung in Anlagen mit Sekundärbrennstoff-Einsatz ist die Messung von H2O, CO2, CO, N2O, NO, NO2, SO2, HCl, HF, NH3, CH4, C2H6, C3H8 und C2H4, ergänzt um die integrierte Messung von O2 (ZrO2 Messtechnologie) und Gesamt-C (GFID).

Die Messung dieser vielen Gaskomponenten mit einem einzigen Analysator reduziert die Betriebs- und Wartungskosten im Vergleich zu anderen Messverfahren erheblich. Jedes Gasmet™ CEM II System wird den Kundenanforderungen entsprechend konfiguriert und individuell kalibriert, um die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Anlage sicher zu erfüllen.

Das Gasmet™ CMM ist speziell für die kontinuierliche Messung kleinster Quecksilber-Konzentrationen entwickelt worden. Es bietet mit dem derzeit kleinsten zertifizierten Messbereich von 0 bis 5 µg/m³ und der direkten, schnellen und präzisen Messung Sicherheit bei der Einhaltung der derzeitigen und zukünftig niedrigeren Emissionsgrenzwerte.

Beide Systeme sind erprobt und bewährt und stammen aus unserer Entwicklung und Fertigung. Sie besitzen eine Zulassung nach der 17. BImSchV als auch eine Bauartzulassung für die kontinuierliche Emissionsüberwachung nach MCERTS, dem „Monitoring Certification Scheme“ der Umweltbehörde von England und Wales.