Die Produktion von Aluminium aus seinen Erzen in Aluminiumschmelzen führt zu Emissionen von Kohlendioxid (CO2), Kohlenmonoxid (CO), Schwefeldioxid (SO2) und Fluorwasserstoff (HF) in die Atmosphäre.

In der Regel haben die Aluminiumhütten Emissionsgrenzwerte für Schwefeldioxid- und Fluorwasserstoff. Diese Emissionen sollten genau gemessen werden, um sicherzustellen, dass die Hütte ihre Emissionsgrenzwerte nicht überschreitet.

Zusätzlich können mehrere Fluorverbindungen während des Verfahrens entstehen. Diese Verbindungen umfassen Kohlenstofftetrafluorid (CF4), Hexafluorethan (C2F6), Schwefelhexafluorid (SF6) und Siliciumtetrafluorid (SiF4). Diese zusätzlichen Emissionskomponenten sind problematisch, da sie hohe GWP-Werte (Global Warming Potential) aufweisen.

GWP ist ein relatives Maß für den Einfluss eines Stoffes auf die Erderwärmung. Die Emission von einem Kilogramm Kohlenstofftetrafluorid in die Atmosphäre hat das Potenzial, die Atmosphäre in den nächsten 100 Jahren so stark zu erwärmen, wie 7.000 Kilogramm Kohlendioxid.